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Startseite » Judo» Artikel-Archiv» 2010» Juni 2010 » Tiller und Viehof au..

Am 19. und 20. Juni ging der Beueler Judo Club mit zwei Startern bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften der Männer in Karlsruhe an den Start.
In der Gewichtsklasse bis 81kg startete Stefan Tiller für die RWTH Aachen in einem starken Teilnehmerfeld. Der Beueler Judoka fand einen guten Einstieg in den Wettkampf und konnte seine erste Begegnung souverän mit einem Ippon gewinnen, nachdem er dank eines Freiloses in der ersten Runde direkt weitergekommen war. Auch die zweite Begegnung stellte für Stefan kein großes Problem dar und so entschied er auch diese überlegen mit einem Ippon vorzeitig für sich. Die für ihn dritte Begegnung, das Viertelfinale, sollte sich als Schlüsselszene für Stefan herausstellen. Nachdem Rene Walther von der WG Braunschweig zuvor den starken Thomas Kessler geschlagen hatte, stand Rene unserem Judoka gegenüber.Da derKampf nach fünf Minuten noc nicht etschiden war, gn es in di Golden Score-Verlängerung. Doch auch dort bewies Stefan Tiller Klasse und trat alsSieger von derMatte nachdem sein Gegner eine Bestrafung für Passivität kassierte. Auch dort traf er auf einen starken Kontrahenten: Hannes Freund von der Uni Rostock. Nach einem tollem Kampf über die volle Zeit lag Stefan nach Punkten leicht vorne und konnte somit erfolgreich ins Finale einziehen. Bis dorthin hatte sich auch Daniel Möller von der WG Bochum vorgekämpft, der nun für Stefan der letzte Kontrahent des Tages war. Stefan startete gut in den Endkampf, doch nach einer kleinen Unachtsamkeit, die von Daniel Möller direkt genutzt wurde mit einem starken Uchi-Mata voll zu punkten, musste der Beueler sich geschlagen geben. So ging Silber an Stefan, der sich über sein tolles Ergebnis freuen kann.
Der zweite Starter Uli Viehof, ging in der Gewichtsklasse bis 90kg für die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ebenfalls in einem stark besetzten Teilnehmerfeld an den Start. Auch er fand einen guten Einstieg ins Wettkampfgeschehen und entschied alle ersten drei Begegnungen souverän und vorzeitig mit Ippon für sich. Im Viertelfinale traf er auf Peter Abel. Leider konnte der Beueler sich zu guter Letzt nicht gegen den starken Kämpfer von der WG Karlsruhe durchsetzen, der damit als Poolsieger feststand. So zog Uli Viehof in die Trostrunde ein. Dort sah es zunächst gut für ihn aus, nachdem er mit einer Kontertechnik in Führung lag. Leider wurde er kurz darauf selber ausgekontert, woraufhin das Kampfrichtergespann für die Aktion seines Gegners einen Ippon gab. Aufgrund dieser umstrittenen Entscheidung musste Uli den Kampf abgeben und hatte somit leider keine Aussicht mehr auf den dritten Platz.
Am darauf folgenden Sonntag startete Stefan Tiller noch mit seiner Mannschaft aus Aachen beim Teamwettbewerb. Leider hatten die Kämpfer von der RWTH an diesem Tag kein Glück und schieden in der Trostrunde vorzeitig aus.
Nichtsdestotrotz waren beide Athleten nach den Wettkämpfen mit ihren Leistungen zufrieden und konnten auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken.
